Wenn nicht wir, wer dann?

Über uns

Die Idee zu loud ’n’ proud coaching basierte auf einer Beobachtung: Wenn Kommunikationstrainer ständig predigen, wie wichtig der äußere Auftritt ist und Coaches betonen, wie wichtig die innere Haltung ist – warum versprühen fast alle ihre Websites dann den Charme einer Bewerbungsmappe? Ist es so schwer, einen Unterschied zu machen, mehr Persönlichkeit zu zeigen? Im besten Sinne denkwürdig zu bleiben?

Authentizität ist die Basis

Diese Fragen haben uns 25 Jahre nach unserem gemeinsamen Abitur in Aachen und unterschiedlichen Lebenswegen wieder beruflich zusammengeführt. Die Antwort, die wir für uns gefunden haben lautet: Nein. Es ist nicht schwer, diesen Unterschied zu machen, man muss sich nur trauen – trauen, mehr von sich selbst zu geben. Schluss mit Lösungen von der Stange und hin zu Ihrem authentischen Kern.
Das sind die Menschen, mit denen wir arbeiten wollen: Machen Sie den Unterschied, bleiben Sie im Gedächtnis

Susanne Laermann über Oliver Wagner:

Ich schwöre, es niemals auszunutzen, aber wenn man Oliver sagt, dass etwas nicht geht, ist das ein Garant dafür, dass er einem das Gegenteil beweisen will. Ich glaube, der Gedanke daran, dass ihm jemand sagt, was im Leben möglich oder unmöglich ist, löst in ihm einen inneren Sturm auf die Bastille aus.

Nach Abitur und kaufmännischer Lehre war er zunächst stellvertretender Geschäftsführer in einem handwerksnahen Groß- und Außenhandelsbetrieb, bevor ihn die Neugierde zum Journalismus brachte. Dort zeigte er sich von Anfang an vielseitig: Sein Volontariat machte er im Printbereich, außerdem arbeitete er als Reporter und Nachrichtensprecher für Radiosender und Newsagenturen in Deutschland und Belgien. Rund einhundert Nachrichtensendungen schrieb und sprach er jeden Monat, tausende Menschen hörten ihm dabei morgens auf dem Weg zur Arbeit zu. Als Reporter führte er Interviews mit Politikern wie Roman Herzog, Guido Westerwelle, Armin Laschet, Renate Künast und Norbert Blüm. Aber auch Fußball-Profis wie Horst Hrubesch, Jörg Berger oder Nationalspieler Torsten Frings standen vor seinem Mikro.

Weil er gerne Wissen weitergibt, entschied Oliver sich 2011, nicht mehr nur professionell zu, sondern vor allem mit Menschen zu sprechen und machte sich als Moderator von Live-Veranstaltungen und Kommunikationstrainer selbstständig. Was mir in unseren gemeinsamen Seminaren immer wieder auffällt, sind seine Ruhe und Präsenz: mit wenigen Gesten und Blicken schafft er es, das Geschehen im Raum zu lenken und Teilnehmern Sicherheit zu geben.

Bei loud ‘n‘ proud coaching ist Oliver der Impuls- und Ideengeber. Wenn wir beide gegen 9 Uhr das erste Mal telefonieren, ist er bereits über die politischen Entwicklungen des Tages informiert, weil er jeden Morgen damit beginnt, sich einen Pressespiegel zu erstellen. Dabei stehen Rhetorik, Image und Glaubwürdigkeit der Politiker im Mittelpunkt, denn dem Thema Authentizität widmet er sich schon sein halbes Leben. Dazu sammelt er seit Jahren jeden Artikel, Link oder manchmal auch nur Anekdoten, bei denen sich Menschen mit Authentizität durchgesetzt haben.

Ist Oliver von einer Sache überzeugt, will er sie so intensiv wie möglich verstehen. Als er sich für Kung-Fu interessierte, trainierte er fünf Jahre täglich bis zum Lehrergrad. Als er beschloss, Menschen zu coachen, studierte er zusätzlich zur Ausbildung als Systemischer Business-Coach noch Soziale Arbeit, um sein Wissen über Gesprächs- und Deeskalationstechniken sowie Gruppendynamiken zu vertiefen.

In seiner Freizeit geht er am liebsten gemeinsam mit seinem Sohn zum Boxtraining oder fährt mit ihm zusammen Longboard. Seit 2019 ist Oliver außerdem ehrenamtlich als Media-Berater im erweiterten Abteilungsvorstand von Alemannia Aachen eSports.

Schlagworte:

Auditiv, kreativ, visionär, wortgewandt, souverän

Oliver Wagner über Susanne Laermann:

Sagt über sich selbst, dass sie in ihrer Kindheit eher gecoacht als erzogen wurde. Als Tochter eines selbstständigen Direktionsleiters und einer Lerntherapeutin sog sie die Grundlagen von DISG, NLP und Bücher von Vera F. Birkenbihl quasi mit der Muttermilch auf. Während sich die Gedanken unserer Mitschüler mit 14 Jahren um pubertätstypische Themen drehten, gründete Susanne mit einigen Klassenkameradinnen bereits ihren ersten Coaching-Zirkel. Zielstrebig ist wohl eines der Worte, das sie am besten beschreibt.

Magisterstudium der Germanistik, Politikwissenschaften und Soziologie an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und von da aus weiter als freie Journalistin unter anderem für das ZDF und die „Rheinische Post“. Es folgten fast 15 Jahre beim ProSiebenSat1-Konzern als Volontärin, Reporterin und Führungskraft. Für „red.“, eines der bekanntesten Promi-Magazine Deutschlands, hat sie in Los Angeles und New York die 1. Liga Hollywoods bei Interviews ins rechte Licht gerückt. Und wer in einem von ihr organisierten Shooting, Interview, Image-Trailer oder einer Pressekonferenz steht, kann sicher sein so gut rüberzukommen, wie kein zweites Mal im Leben: Susanne ist wahrscheinlich der visuellste Mensch, den ich je getroffen habe. Vom Zusammenspiel des Lichts mit der Möblierung, über die Wahl der Kleidung bis zur Mimik und Gestik – es gibt einfach kein Detail, das ihr entgeht. Ich finde ja, sie sollte irgendwann anfangen zu fotografieren, aber der Tag hat eben nur 24 Stunden.

Es ist jedenfalls dieser Blick fürs Einzelne und große Ganze, der sie zu einer hochprofessionellen Kommunikationstrainerin macht. In Kombination mit den Techniken, die sie sich in ihrer Ausbildung als Systemischer Business-Coach angeeignet hat, sind ihre Seminare und Einzeltrainings so wirkungsvoll und nachhaltig.

Bei loud ‘n‘ proud coaching hat Susanne die Rolle des Advocatus Diaboli.
Vielleicht liegt das in ihrer organisierten Art, vielleicht aber auch daran, dass es irgendjemand tun muss und dieser jemand nicht ich bin. Bei unseren Diskussionen in Brainstormings schenken wir uns inhaltlich keinen Millimeter, aber ich habe mir angewöhnt, erst dann von meinen Ideen überzeugt zu sein, wenn sie auch Susannes Bedenken vollkommen standhalten. Diese Vorgehensweise hat für uns immer sehr gut funktioniert.

Trotz ihrer Zielstrebigkeit ist Susanne alles andere als zurückhaltend oder verkopft. So kommt sie, was ich bis heute nicht nachvollziehen kann, jedes Jahr mit ihrem Mann und den beiden Söhnen von Bayern ins Rheinland, um ausgiebig den Kölner Karneval zu feiern. Überhaupt reist sie gerne – seien es Städtetrips oder in die von ihrer Heimat am Stadtrand Münchens aus leicht zu erreichenden Berge. Einen ruhigen Pol findet sie in Yoga und Pilates.

Schlagworte:

Visuell, zielstrebig, planvoll, lebhaft, optimistisch